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Was ist das uni-assist Clearingverfahren?

Das Clearingverfahren ist eine Servicedienstleistung, die den uni-assist Hochschulen ein Tool zur Verfügung stellt, um geeignete Kandidaten für frei gebliebene Studienplätze anzuwerben.

Beim Clearingverfahren stellt uni-assist die Bewerberdaten in eine Datenbank, die sich alle uni-assist Hochschulen, die noch freie Studienplätze haben, anschauen können. In der Liste erscheinen Name, Adresse, Herkunftsland, die Fächer,für die man sich regulär beworben hat und das Ergebnis der Bearbeitung bei uni-assist, wie zum Beispiel Art der Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland (HZB), Namen der eingereichten Zeugnisse, HZB-Note, Sprachnachweise usw.

Wenn eine Hochschule noch freie Plätze für ein bestimmtes Fach hat, kann sie sich eine Liste mit Kandidaten anzeigen lassen, die sich für Fächer dieser Fachrichtung beworben haben. Die Hochschulen können dann in dieser Liste nach geeigneten Kandidaten suchen und sich mit diesen Personen direkt in Verbindung setzen und alles Weitere verabreden.

Für welche Studiengänge gibt es das Clearingverfahren?

Das uni-assist Clearingverfahren gibt es für alle grundständigen Studiengänge. Da die Kriterien für Master-Studiengänge sehr speziell sind, erscheint ein Clearingverfahren in diesem Bereich gegenwärtig nicht sinnvoll.

Das Clearingverfahren wird nur von uni-assist Hochschulen benutzt, die nach dem regulären Zulassungsverfahren noch freie Plätze übrig haben.

Wer kann am Clearingverfahren teilnehmen?

Alle Studienbewerber für das aktuelle Semester, bei denen uni-assist festgestellt hat, dass sie prinzipiell eine Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland haben und deshalb an mindestens eine ihrer Zielhochschulen weitergeleitet wurden, können am Clearingverfahren teilnehmen, wenn sie keinen Studienplatz bei einer ihrer Zielhochschulen bekommen haben.

Was muss ein Studienbewerber tun, um am Clearingverfahren teilzunehmen?

Studienbewerber, die am Clearingverfahren teilnehmen möchten, warten ab, bis sie eine E-Mail von uni-assist erhalten, in der uni-assist sie fragt, ob sie am Clearingverfahren teilnehmen möchten. Wer teilnehmen will, schickt dann eine E-Mail an uni-assist mit der Erklärung, dass man damit einverstanden ist, dass uni-assist die Bewerberdaten auch an andere uni-assist Hochschulen weitergeben darf, an denen man sich ursprünglich nicht beworben hat. Wichtig ist, dass man in dieser E-Mail auch seine Bewerbernummer angibt.

Was kostet das Clearingverfahren?

Das Clearingverfahren ist Teil des Services von uni-assist und deshalb für die Studienbewerber kostenlos.

Wie lange dauert es, bis man Antwort bekommt?

Das Clearingverfahren dauert in der Regel zwei bis drei Wochen. uni-assist hat aber keinen Einfluss darauf, welche Hochschulen sich am Clearing beteiligen und für welche Fächer die Hochschulen Angebote machen. Es kann auch passieren, dass man am Clearingverfahren teilgenommen hat, und trotzdem kein Angebot von einer Hochschule bekommt, weil es keine freien Studienplätze mehr gibt.

Von uni-assist erhalten die Teilnehmer am Clearingverfahren keine gesonderte Antwort.

Erhöht man seine Chancen, wenn man die Teilnehmer-Mail mehrmals schickt?

Nein, jede Person wird nur einmal in den Pool aufgenommen.

Was genau macht uni-assist beim Clearingverfahren?

uni-assist startet das Clearingverfahren und stellt die Plattform und den technischen Support für die Hochschulen. uni-assist schreibt die Studienbewerber an und bietet die Teilnahme am Clearingverfahren an. Alle Kandidaten, die uni-assist mitteilen, dass sie ihre Daten in den Clearing-Datenpool geben wollen, nimmt uni-assist in die Datenbank auf. uni-assist spielt darüber hinaus aber keine aktive Rolle im Verlauf des Clearingverfahrens.

Wie lange speichert uni-assist die Clearing-Daten?

Die alten Datensätze in der Clearingdatenbank werden regelmäßig zum Start des nächsten Clearingverfahrens gelöscht.

Bearbeitet uni-assist die Bewerbungen noch einmal speziell für das Clearingverfahren?

Nein, uni-assist bearbeitet die Datensätze in der Regel nicht nach und trägt auch keine zusätzlichen Studienwünsche oder Wunschhochschulen ein. Die Hochschulen, die über das Clearingverfahren Studienbewerber anschreiben, können in der Datenbank den Datensatz einsehen, der zu den ursprünglichen Bewerbungen gehört und müssen ihn im Bedarfsfall von dort manuell in ihre Systemsoftware übertragen. Auch alles andere, wie zum Beispiel die Nachreichung eines neuen Antragsformulars oder einer inzwischen abgelegten DSH-Prüfung, vereinbaren die Hochschulen selbst mit der betreffenden Person, der sie ein Angebot machen.

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